Mürren

Mon Amour

Der Blog zwischen Höhenluft,

Herz und Haltung.

Mürren Mon Amour ist mehr als ein Blog. Es ist eine Liebeserklärung. An den Ort. An das Leben in der Höhe. An Gedanken mit Tiefgang. Hier treffen Höhenluft und Haltung aufeinander, Herz und Horizont. Zwischen Bergnebel und Klarheit entstehen Texte über das, was bewegt. Innen wie aussen. Über Mürren als Idee, als Zwischenort, als Möglichkeit. Für alle, die mehr suchen als Aussicht: Einsicht.

MRRN:Plage Daniel Frei MRRN:Plage Daniel Frei

MRRN Plage: Über Raum, der frei bleibt.

Was entsteht, wenn ein Ort nicht sofort gefüllt wird? MRRN Plage ist eine Arbeit über Leere, Höhe und Vorstellungskraft. Ein Strand über den Wolken. Gestaltet in Mürren.

Was entsteht, wenn ein Ort nicht sofort gefüllt wird? MRRN Plage ist eine Arbeit über Leere, Höhe und Vorstellungskraft. Ein Strand über den Wolken. Gestaltet in Mürren.

Orte schreien bisweilen nach Nutzung. Andere werden leiser, je länger man sie anschaut. Am Rand von Mürren liegt eine Fläche. Früher Terrasse. Später Baugrund. Bald vielleicht etwas anderes. Die übliche Frage wäre: Was könnte hier entstehen? Die eigentliche Frage war eine andere: Was passiert, wenn nichts entsteht?

MRRN Plage beginnt genau dort. Nicht als Projekt. Nicht als Installation. Sondern als bewusste Aussetzung. Ein Strand ohne Meer. Ohne Hitze. Ohne Infrastruktur. Ein Strand als Gedanke. Als offene Fläche aus Bildern, Ideen und Möglichkeiten.

MRRN Plage ist keine Serie über Ferien. Sie ist eine Serie über Raum. Über das, was sichtbar wird, wenn man nicht sofort besetzt, erklärt oder verwertet. Gestaltet wird sie in Mürren. Auf 1’650 m ü. M.. Nicht als romantische Behauptung, als Arbeitsrealität. Das Licht ist härter. Der Winter länger. Die Kontraste klarer. Diese Bedingungen prägen die Arbeiten. Auch dann, wenn sie den Berg verlassen.

MRRN Plage bewegt sich bewusst zwischen den Zuständen. Zwischen Kunst und Design. Zwischen Original und Produkt. Zwischen analog und digital. Ein Teil der Sujets existiert als Unikat. Grossformatig. Präsenzstark. Andere als Drucke, Textilien oder Objekte. Produziert on demand. Ohne Lager. Ohne Überproduktion.

Ein Teil der Arbeiten existiert digital. Als NFT. Nicht als Spekulation, sondern als Zeugnis. Als Marker im öffentlichen digitalen Raum. Nicht als Ersatz für das Bild, sondern als zweite Form seines Daseins.

MRRN Plage umfasst hundert Sujets. Nicht als Katalog. Nicht als geschlossene Edition. Die 100 sind ein Archiv des Möglichen. Ein visuelles Gedächtnis. Einige Motive werden weitergetragen. Andere bleiben einfach Bilder. Auch das ist Teil der Arbeit. Nicht alles muss bleiben. Nicht alles will besessen werden.

MRRN Plage ist eine Allmend. Kein Besitz. Kein Zaun. Keine Rendite. Eine Einladung, Raum nicht sofort zu füllen. Und zu merken, dass genau darin etwas entsteht.

Die Seite mrrn.ch/plage bündelt diese Arbeit erstmals an einem Ort. Nicht als Abschluss. Sondern als offene Setzung.

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Ich Walfisch.

Er war zuerst ein Gefühl. Dann ein Schatten. Dann ein Sujet. MRRN Plage «Walfisch» war, ist das erste Bild. Es ist mehr als ein Sujet. Es ist ein Auftauchen.

Er war zuerst ein Gefühl. Dann ein Schatten. Dann ein Sujet. MRRN Plage «Walfisch» war, ist das erste Bild. Es ist mehr als ein Sujet. Es ist ein Auftauchen.

Es begann nicht mit einem Pinselstrich. Nicht mit einer Idee. Nicht einmal mit einer Absicht. Es begann mit einem Gewicht. Tief unten. Ein Walfisch in mir, vielleicht schlafend. Oder nur leise schwimmend, unter der Oberfläche. Mürren hat ihn geweckt.

Ich sass am Fenster. Blick auf die Wetterkante. Der Tag war still, als ob etwas wartete. Und dann, plötzlich: das Bild. Kein Walfisch zu sehen, aber da war er. Nicht im Himmel, nicht im Schnee, sondern dazwischen. Ich habe ihn gezeichnet. Oder er hat sich gezeigt. So wurde er sichtbar. Und ich habe ihn «Walfisch» genannt.

Nicht, weil er gross ist. Sondern, weil er alt ist. Weil er trägt. Weil er auftaucht, wenn man lange genug still bleibt. MRRN Plage «Walfisch» ist das erste Bild. Es hängt zwischen Kunst und Fundstück. Zwischen Plakatwand und Tagebuch. Man kann es kaufen. Natürlich. Aber eigentlich will ich, dass man es sieht.

Dass man sich fragt: Was schlummert in mir? Welcher Walfisch wartet auf Tauwetter? Hat der Walfisch Zähne, die man nicht sieht? Oder ist er handzahm, unverhofft sanft? Vielleicht ist dieses Bild (d)ein Anfang. Vielleicht ist es einfach schön. Vielleicht auch nicht.

Aber das ist doch gar kein Bild!

Alles okay.

Den Walfisch und die 99 anderen Motive aus der Reihe MRRN Plage hier entdecken.

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