PLAGE

Ein Strand, eine Allmend,

gestaltet in Mürren auf 1’650 m ü. M.

Ein Strand über den Wolken. Eine Allmend aus Vorstellungskraft. Gestaltet in Mürren.

MRRN Plage ist keine Serie über Ferien. Sie ist eine Serie über Raum. Über die Frage, was entsteht, wenn ein Ort nicht sofort gefüllt wird. Und was Gestaltung sein kann, wenn sie keinen Anspruch stellt.

Manifest

MRRN Plage ist keine Destination. Kein Besitz. Kein Zaun. Keine Rendite. MRRN Plage ist eine Allmend. Ein gemeinsamer Raum aus Bildern, Gedanken und Möglichkeiten. Kein Anspruch auf Deutung. Keine Erklärungspflicht. Kein Programm. Nur ein Angebot: hinzusehen, weiterzudenken, mitzunehmen oder weiterziehen zu lassen.

Ursprung

Am Rand von Mürren, auf rund 1’650 Metern über Meer, liegt eine Fläche. Früher Terrasse. Später Baugrund. Bald vielleicht etwas anderes. Der Impuls für MRRN Plage entstand nicht aus einem Bauvorhaben, sondern aus dessen bewusster Aussetzung.

Nicht die Frage, was hier entstehen könnte, sondern die, was geschieht, wenn nichts entsteht. Aus dieser Leerstelle heraus formte sich die Idee eines Strandes dort, wo er unmöglich scheint: hoch oben, ohne Meer, ohne Hitze, ohne Infrastruktur. MRRN Plage ist keine Rekonstruktion dieses Ortes. Sie ist seine gedankliche Öffnung.

Was MRRN Plage ist

MRRN Plage ist Serie, Praxis und Haltung zugleich.

Als Serie zeigt sie poetisch-surreale Bildzeichen aus einer alpinen Welt, die sich nicht erklären lässt: Tiere, Objekte, Landschaften, Fragmente. Humorvoll, ruhig, manchmal absurd. Die Motive sind bewusst einfach gehalten, fast archetypisch, damit sie nicht erzählen, sondern Raum lassen.

Als Praxis entsteht MRRN Plage in Mürren. Nicht als Behauptung, sondern als Arbeitsrealität. Wetter, Licht, Jahreszeiten und Höhe sind keine Kulisse, sondern formende Bedingungen.

Als Haltung versteht sich MRRN Plage als Gegenentwurf zur vollständigen Verwertung. Nicht alles muss besessen werden. Nicht alles braucht ein Ziel. Manche Dinge dürfen einfach existieren.

Analog und Digital

MRRN Plage existiert in zwei Formen. Nicht als Kopie, sondern als zwei Zustände desselben Gedankens.

Einzelne Sujets existieren als Originale. Grossformatig. Präsenzstark. Unikate. Daneben gibt es erschwinglichere Formen: Poster, Textilien und Objekte. Produziert on demand. Ohne Lager. Ohne Überproduktion. Nicht alles ist für alle gedacht, aber alles folgt derselben Logik.

Ein Teil der Serie existiert als NFT. Nicht als Spekulationsobjekt, sondern als zweite Form des Werks. Das NFT ist kein Ersatz für das Bild. Es ist ein Zeugnis. Ein Marker im öffentlichen digitalen Raum. Es bestätigt die Existenz eines Sujets, ohne es zu besitzen.

Die 100 Sujets

MRRN Plage umfasst hundert Sujets. Nicht als Katalog. Nicht als geschlossene Edition. Die 100 sind ein Archiv des Möglichen. Ein visuelles Gedächtnis. Einige Sujets werden zu Originalen. Andere zu Produkten. Wieder andere bleiben einfach Bilder. Die Zahl ist eine Setzung, kein Abschluss.

Annex

Nicht alles, was entsteht, fügt sich in eine Serie ein. Manches wächst seitlich. Der Annex ist dieser Rand. Ein Ort für Abweichungen, für Skizzen, für Sujets ohne festen Platz. Nicht alles will gezähmt werden. Nicht alles muss bleiben.

Schluss

MRRN Plage ist kein Projekt. Es ist eine Arbeit. Eine Einladung: Den Raum nicht sofort zu füllen. Und vielleicht zu merken, dass genau darin etwas entsteht.

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